/

Lockerungen der 4. Corona Verordnung

04.05.2020

Mund-Nasen-Bedeckung in Einrichtungen

Seit 27. April 2020 dürfen die Publikumsbereiche einiger Einrichtungen nur betreten werden, wenn für die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird. Es kann jede Bedeckung vor Mund und Nase verwendet werden, die geeignet ist, eine Ausbreitung des SARS-CoV-2 zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie.

Die Bedeckungspflicht gilt für alle Verkaufsflächen des Einzelhandels mit einer Verkaufsfläche bis 800 Quadratmeter. In Einkaufszentren gilt die Pflicht auch in den Ladenstraßen (überdachte oder überdeckte Flächen an denen Verkaufsstätten liegen).

Die Öffnung wurde um folgende Einrichtungen erweitert:

In Betrieben mit körpernahen Dienstleistungen gilt ebenfalls eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Dienstleistende und Kundinnen und Kunden. Kundinnen und Kunden dürfen die Bedeckung abnehmen, soweit und solange die Inanspruchnahme der Dienstleistung nur ohne Mund-Nasen-Bedeckung erfolgen kann.

Körpernahe Dienstleistungen erbringen beispielsweise:

-Barber-Shops
-Brow Bars
-Friseure
-Heilpraktiker
-Hundesalons
-Kosmetikstudios
-Nagelstudios
-Massagepraxen
-Medizinische Fußpflegepraxen
-Piercing-Studios
-Physiotherapeuten
-Podologen
-Sonnenstudios/Solarien
-Spa-Betriebe
-Tattoo-Studios
-Thai-Massage-Studios
-Waxing-Studios
-Wellnessstudios
-Wimpernstudios

Öffnen dürfen außerdem in Hessen ab 4. Mai 2020 unter Einhaltung von Abstands- bzw. Hygieneregeln:

-Spielplätze
-Museen, Ausstellungen, Schlösser und Gedenkstätten, unter der Vorgabe, dass eine individuelle Nutzung erfolgt.
Gruppenaktivitäten oder -führungen können nicht angeboten werden. Als Richtwert gilt, dass sich eine Person auf einer Fläche von 20 Quadratmetern aufhalten darf  
-Tierparks, Zoos und Botanische Gärten
-Hundesalons und Hundeschulen
-Copyshops
-Fahrschulen, Musikschulen und Privatunterricht (als Einzelunterricht und in Kleingruppen von bis zu fünf Personen)
-Medizinische Eingriffe und Operationen in Kliniken und ambulanten Praxen, die bislang untersagt waren, wenn sie nicht zwingend notwendig waren, dürfen wieder vorgenommen werden.
-Der Präsenzunterricht wird bei der Ausbildung von Tarifbeschäftigten und Beamten im Öffentlichen Dienst wieder aufgenommen, wenn der Abschluss im Jahr 2020 vorgesehen ist. Dazu gehören auch die Sportausbildung und Prüfungen.

Weitere Informationen