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Wasserbeschaffungsverband Ostteil Hersfeld-Rotenburg mahnt zum schonenden Umgang mit Trinkwasser

12.08.2020

Angesichts der derzeit zunehmenden Hitze, der spärlichen Schüttung eigener Quellen und Brunnen und einer nicht absehbaren längeren Trockenzeit mahnt der Vorstand des Wasserbeschaffungsverbandes Ostteil Hersfeld-Rotenburg (bestehend aus den Bürgermeistern der Stadt Heringen (Werra) sowie der Gemeinden Friedewald und Philippsthal) zum sparsamen Gebrauch des Trinkwassers:

„Die Dürrejahre 2018 und 2019 haben deutliche Spuren hinterlassen, was bisher auch für das Jahr 2020 zutreffend ist. Dies ist nun auch an den historisch niedrigen Grundwasserständen an den zur Verfügung stehenden Quellen und Tiefbrunnen sichtbar geworden. Das Wasserdargebot – die Schüttung der Quellen- ist entsprechend geringer geworden, bei gleichzeitigem Anstieg des Verbrauchs infolge der heißen Tage. Auch ist keine Entspannung der Situation durch Niederschläge in Sicht. Wir haben nur eine begrenzte Kapazität an Trinkwasser zur Verfügung.

Um einen Wassernotstand entgegen zu wirken, sollte vorsorglich auf das Rasensprengen, Gartenbewässern und das Befüllen von Pools mit Wasser aus der Leitung verzichtet werden. Wenn wir alle freiwillig Wasser sparen, geben wir uns gemeinsam die Chance auch weiterhin genügend Trinkwasser für den persönlichen und den häuslichen Bedarf aus dem Wasserhahn entnehmen zu können. Wir wollen ähnliche Situationen wie in anderen Kommunen Deutschlands (siehe Niedersachsen) vermeiden und den Bürgerinnen und Bürgern eine Wasserlieferung per Tanklaster ersparen. Wir bauen auf Ihre Mithilfe.“

Gez.

Daniel Iliev

Vorsitzender Wasserbeschaffungsverband Ostteil Hersfeld-Rotenburg, Bürgermeister Stadt Heringen (Werra)