Geschichtliches zu Philippsthal

Ursprünglich war der Ort ein Edelsitz des Rittergeschlechtes von "Cruceburg" und wird erstmals urkundlich in einem Schutzbrief des Papstes Cölestin III. vom 11.11.1191 für das von der Abtei Hersfeld gegründete Benediktinerinnenkloster erwähnt.

Dieses Kloster nahm auch den Namen des Rittergeschlechtes an und nannte sich "Kreuzberg" - ebenso hieß ursprünglich der Ort Philippsthal.

Das sehr begüterte Kloster wurde am 22.04.1525 im Bauernkrieg zerstört, nach der Reformation 1568 von den Nonnen verlassen und 1593 säkularisiert. 

 Erhalten geblieben ist die Ende des 12. Jh. erbaute dreischiffige Klosterkirche, die heute noch der Evangelischen Kirchengemeinde zur Verfügung steht. 

1685 ließ Prinz Philipp von Hessen an Stelle der Klosterruinen ein Schloss errichten, dem er den Namen "Philippsthal" gab. 

Danach bürgerte sich im Laufe der Zeit für den Namen "Kreuzberg" der Ortsname "Philippsthal" ein, und zwar endgültig Ende des 18.Jh. 

Aus dem früheren Handwerker- und Weberdorf wurde, durch den Bau und Betrieb des Kaliwerkes Hattorf, seit 1905 ein bedeutender Industrieort. Dieser Strukturwandel zeigte sich besonders bei der Bevölkerungsentwicklung, so dass die Einwohnerzahl bis heute auf rund 5.000 angestiegen ist. 

Der seit 1965 staatlich anerkannte Erholungsort liegt zwischen den Ausläufern der Rhön und des Thüringer Waldes. 

Schloss mit Orangerie und Schlosspark, Rad- und Wanderwege, beheiztes Sportbad mit Breitwellenrutsche und Beach-Volleyballfeld, Tennisplätze und Tennishalle, Reitplatz mit Reithalle, Minigolfanlage, Angelteiche, Spielplätze, Kreuzberghalle, Grenzmuseum, gute Gastronomie, für Tagungen zu empfehlen, Ausflüge zum Erlebnis-Bergwerk oder zur Wartburg sind zu empfehlen.